Heimtrainer mit Computer – Test Zusammenfassung + Vergleich

Heimtrainer mit Computer – Test Zusammenfassung + Vergleich 2020

Heimtrainer mit ComputerWer sich heute nach einem Heimtrainer umschaut, der wird etwas mehr wollen als ein Gerät, auf dem er sich nur abstrampelt, ohne dazu genaue Informationen zu bekommen. Doch im Grunde muss sich der interessierte Käufer über diesen Punkt keine Gedanken mehr machen, denn sogut wie alle Modelle verfügen über einen Bordcomputer. Hier stellt sich allerdings die Frage, mit wie vielen Funktionen dieser bestückt ist.

Wer nicht auf die ausgefeilteste Technik setzen will und wem somit einfache Informationen genügen, der kann gertrost zu Heimtrainern mit simplen Rechenmaschinen greifen. Wer sein Work-out jedoch vollständig planen möchte und vielleicht noch andere Personen am Training beteiligt, muss schon ein etwas versierteres Modell anschaffen. Für alle, denen das einfache Radeln genügt, gibt es aber immer noch eine Alternative – denn selbst heute werden noch Heimtrainer ohne Computer produziert.

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Die richtige Wahl

Doch worauf kommt es denn nun an, wenn man einen Heimtrainer mit Computer erwerben möchte? Dies liegt allein in den persönlichen Ansprüchen begründet. Natürlich darf auch der Preis nicht außer Acht gelassen werden, denn wahrhaftige Rechenmaschinen schlagen schnell mit ein paar tausend Euro zu Buche. Für Anfänger, die VitalMaxx Heimtrainergerade erst mit ihren ersten Trainingseinheiten beginnen wollen, genügt im Grunde ein simples Gerät. Hier müssen nur wenige Einstellungen her und in vielen Fällen ist es genug, wenn der Puls, die Kalorien, die Geschwindigkeit und die Kilometerzahl angezeigt wird.

Idealerweise verfügt der entsprechender Trainer dann auch noch über einen Pulsmesser, sodass im Grunde alle Funktionen abgedeckt sind. Wer schon etwas mehr Erfahrung hat und mit seinem Training ein bestimmtes Ziel verfolgt – etwa den Muskelaufbau in den Beinen – der sollte eher zur Mittelklasse greifen. Die Preise beginnen hier ab rund 400 Euro, wobei dann aber auch gezielt entsprechende Trainigsprogramme ausgewählt oder selbst eingestellt werden können. Profis haben die größte Auswahl, denn im Grunde können sie jedes Gerät nutzen, wobei die Highendmodelle mit Analyse, Datenauswertung, Monatsstatistik und vielem mehr, durchaus weit über tausend Euro kosten können.

Einfache Bedienung

Egal wie groß der Funktionsumfang auch ausfallen mag, eines sollte dabei aber nicht technikübersehen werden – der Bedienkomfort. Das beste Modell bringt nichts, wenn man sich vor dem Training durch eine unzahl von Menüs hangeln muss, um die richtigen Einstellungen vorzunehmen. Hier sollte alles ganz einfach gehen und in wenigen Minuten erledigt sein. Idealerweise können bestimmte Tasten mit vordefinierten oder eigenen Programmen belegt werden, sodass alle Einstellungen nur ein einziges Mal vorgenommen werden müssen.

Auch sollte ein schneler Zugriff auf elementare Funktionen, wie die Einstellung der Bremskraft bestehen. Langes Fummeln während des Trainings ist nicht förderlich und stört zudem stark die Konzentration auf das Wesentliche. Daher sollte genau nachgelsen werden, ob für den Einsatz eines Heimtrainers eine Ausbildung in Informatik erforderlich ist, oder ob jeder normale Einmal die Woche-Internet-User, das System bedienen kann.

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Eine kleine Auswahl

Da fast alle Heimtrainer heute über einen Bordcomputer verfügen, können hier natürlich nicht alle Modelle aufgelistet werden. Doch wir haben eine kleine Auswahl getroffen, die die wesentlichen Bereiche abdeckt und gute Geräte in den Blickpunkt rückt.

TecTake Fitness Fahrrad

TecTake Fitness FahrradDie Einsteigerklasse ist einfach beschaffen und bietet das, was ein Computer an einem Ergometer unbedingt können sollte. So werden bei diesem Modell die gefahrenen Kilometer erfasst, die Geschwindigkeit ausgegeben, die Zeit ausgewertet und der Kalorienverbrauch berechnet. Auch ein integrierter Pulsmesser kommt zum Einsatz. Alle Informationen werden auf einen kleinen LCD-Display dargestellt, welches aber entspiegelt ist und somit immer gut abgelesen werden kann. Hinzu kommt die Möglichkeit acht Schwierigkeitsstuffen zu wählen, was das Bild dann auch abrundet.

Auch die übrigen Eigenschaften zeigen sich sehr positiv. Das Modell kann einfach zum Platzsparen zusammengeklappt werden. Es ist leicht – da aus Aluminium gefertigt – und bietet eine gute Ergonomie, wobei der Rücken stets in einer aufrechten Position gehalten wird. Auch der Preis ist nicht zu schlagen – für nur rund 80 Euro, kann sich jeder den kleinen Heimtrainer in die Wohnung holen.

Hop-Sport Ergometer HS-090H

Ein Modell aus der Mittelklasse ist der von Hop-Sport produzierte HS-090H. Sein Computer bietet alles was das Herz begehrt. Allein das Display selbst ist schon eine Augenweide, denn es ist in Farbe gehalten und als Touch ausgelegt. Der Bordcomputer verfügt dann Hop-Sport Ergometer HS-090Hauch über Bluetooth und kann mit jedem Smartphone und Apple-Gerät verbunden werden. Eine praktische App übernimmt die Steuerung des Systems.

Neben den üblichen Funktionen wird auch gleich der BMI berechnet, es werden ausführliche Statistiken angelegt, verschiedene Nutzer können programmiert werden und auf dem Display ist sogar das Abspielen von Videos möglich. Dabei sind spezielle Fahrsimmulationen installiert, sodass der Anwender seine Trainingseinheit etwa durch die Straßen von San Fransico absolvieren kann.

Der magnetische Widerstand kann gleich in 32 Stufen angepasst werden. Zwar ist das Modell sehr groß, aber es bietet eine hervorragende Ergonomie, sodass auch ein ausdauerndes Training kein Problem darstellt. Der gelgepolsterte Sattel und die speziell geformten Griffe bringen den Körper in eine aufrechte Position und sorgen für eine ausgeglichene Beanspruchung aller Muskeln. Für einen Heimtrainer aus dem Mittelfeld ist auch der Preis noch in Ordnung – für rund 400 Euro kann das Gerät erworben werden.

FINNLO by HAMMER

FINNLO by HAMMEREin absolutes Highend-Gerät ist das FINNLO by HAMMER. Der Bordcomputer ist hier mit allen Wassern gewaschen. So wird etwa nicht nur der Puls gemessen, es können auch Ober- und Untergrenzen festgelegt werden und auch eine prozentuale Anzeige ist möglich.

Alle Trainingseingaben können flexibel angepasst und ein kompletter Trainingsplan auf Monate erstellt werden. Insgesamt können gleich fünf Nutzer das Gerät in Anspruch nehmen, da unterschiedliche Profile mit völlig eigenen Spezifikationen erzeugbar sind.

Über den Computer lassen sich zudem zwölf Belastungsstuffen einstellen, die noch individuell angepasst werden können. Der Corsstrainer verfügt über ein induktives Bremssystem, welches automatisch die Belastung durch den Nutzer erkennt. Auch die Verarbeitung sorgt für eine lange Lebensdauer, wobei der Preis für ein solches Modell aber durchaus als gerechtfertigt angesehen werden kann. Der Stepper kostet rund 700 Euro.

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